Zwischen Alpen und Algorithmen: Heilbronner KI-Expertin im Zentrum der Klimadebatte

Von Redaktion, Foto:Privat

Während Europa unter der Sommerhitze ächzt, diskutieren Denker aus aller Welt in einem österreichischen Bergdorf über künstliche Intelligenz als Retterin des Klimas. Mit dabei: Prof. Dr. Katja Wengler von der DHBW Heilbronn – eine Stimme für die digitale Vernunft im Zeitalter der Transformation.

In Mallnitz, einem kleinen Ort inmitten der Hohen Tauern, trafen sich Mitte Juni die Vordenker einer Welt, die nach neuen Wegen sucht. Das Forum Anthropozän, ein jährlicher Think-Tank zur Zukunft des Planeten, widmete sich diesmal dem Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und Klimaökologie – unter dem programmatischen Titel „AI – Alternative Intelligenzen: Neue Ideen und Wege in der Klimaökologie“.

Aus Heilbronn angereist war Prof. Dr. Katja Wengler, Leiterin des Masterstudiengangs Wirtschaftsinformatik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Als Expertin für digitale Transformation brachte sie ihre Perspektive in ein ZEIT-Gespräch ein, bei dem sie mit internationalen Fachleuten diskutierte: Juristin Prof. Dr. Eva Vonau, Klimaforscher Sebastian Lehner, Biotechnologe Diethard Mattanovich und Zukunftsforscher Matthias Horx beleuchteten die verschiedenen Facetten der KI-Revolution.

Den Kern ihrer Botschaft fasste Wengler in einem klaren Statement zusammen: „Wir müssen als Lehrende und Lernende gemeinsam Bildung neu denken, damit die KI nicht uns bestimmt, sondern wir gemeinsam mit der KI innovativ und kreativ bleiben können.“ Es ist ein Plädoyer für digitale Mündigkeit in einer Zeit, in der Algorithmen zunehmend Entscheidungen treffen, die unser Klima und unsere Zukunft betreffen.

Die von Sabine Seidler initiierte dreitägige Veranstaltung im BIOS Nationalparkzentrum bot neben Impulsvorträgen und Workshops auch internationale Podiumsdiskussionen. Ziel war es, neue Perspektiven im Zusammenspiel von Technologie, Umwelt und Ethik aufzuzeigen und konkrete Handlungsansätze für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.

Wenglers Teilnahme unterstreicht die wachsende Bedeutung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg im nationalen Diskurs über Künstliche Intelligenz und nachhaltige Entwicklung. Als Leiterin eines Masterstudiengangs, der an der Schnittstelle von Wirtschaft und Informatik operiert, verkörpert sie jene interdisziplinäre Perspektive, die für die Lösung komplexer Zukunftsfragen unerlässlich ist.

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