Von Redaktion, Foto: TUM Campus Heilbronn
Platz 13 im globalen Employability-Ranking – über 12.000 Manager weltweit bestätigen die Qualität der Ausbildung, auch am Campus Heilbronn
Wenn 12.000 Managerinnen und Manager in 32 Ländern befragt werden, welche Universitäten die besten Absolventen hervorbringen, dann ist das mehr als eine akademische Übung. Es ist der Realitätscheck für Hochschulen: Was ist ein Abschluss wirklich wert? Die TUM landet im aktuellen Global University Employability Ranking auf Platz 13 – und bestätigt damit ihre Position in der Weltspitze.
In Europa steht die Münchner Universität auf Rang 5, nach den britischen Schwergewichten Cambridge (Platz 4), Oxford (5) und Imperial College London (9) sowie der ETH Zürich (10). Das Ranking, erstellt von der französischen Unternehmensberatung Emerging im Auftrag des britischen Magazins Times Higher Education, spiegelt wider, was Personalverantwortliche denken – aus verschiedensten Branchen, aus Unternehmen unterschiedlicher Größe.
Für Heilbronn hat das konkrete Bedeutung. Die Studierenden am TUM Campus profitieren vom internationalen Renommee ihrer Universität. Gleichzeitig profitieren, wie die TUM in ihrer Mitteilung betont, „die regionalen Unternehmen von den hochqualifizierten Talenten“. Es ist ein Geben und Nehmen: Die Stadt bietet den Campus, die Universität liefert die Fachkräfte.
Digital Leaders und zufriedene Studierende
Die Zahlen erzählen noch mehr Geschichten. Im Ranking „Digital Leaders in Higher Education“ belegt die TUM weltweit Platz 7 – ein Signal an alle, die glauben, deutsche Universitäten hätten die Digitalisierung verschlafen. Und was sagen die Studierenden selbst? Im CHE Hochschulranking gab es laut TUM-Mitteilung „hervorragende“ Bewertungen in zahlreichen Fächern.
Interessant ist auch die Vernetzung: Oxford und die ETH Zürich, beide in den europäischen Top 5 des Employability-Rankings, sind Partner des TUM Campus Heilbronn im Joint Global AI Research Hub. Hier zeigt sich, wie sich Spitzenuniversitäten vernetzen – nicht in Konkurrenz, sondern in Kooperation.
Die Währung des Arbeitsmarkts
Rankings sind eine eigene Währung geworden. Sie entscheiden mit darüber, welche Absolventen zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, welche Universitäten Forschungsgelder bekommen, welche Städte als Wissenschaftsstandorte wahrgenommen werden.
Platz 13 weltweit klingt abstrakt. Aber für die Studierenden in Heilbronn bedeutet es: Ihr Abschluss hat Gewicht. Für die regionalen Unternehmen bedeutet es: Die Talente, die sie suchen, werden direkt vor ihrer Haustür ausgebildet. Und für die Stadt bedeutet es: Die Investition in den Bildungscampus zahlt sich aus.
Das Global University Employability Ranking misst nicht Forschungsleistung oder Publikationszahlen. Es misst, was am Ende zählt: Sind die Absolventen fit für den Arbeitsmarkt? Die Antwort von 12.000 Managern weltweit ist eindeutig. Die TUM gehört zu den Universitäten, deren Absolventen sie haben wollen. Auch und gerade die aus Heilbronn.