Studienstart an der DHBW Heilbronn: 600 junge Menschen beginnen ihr duales Studium

Heute beginnt für 600 junge Menschen das Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heilbronn. Mit dabei sind die ersten Studierenden des neuen Studienangebots BWL-Technical Management mit dem Schwerpunkt „Wertstoffmanagement und Recycling“.

Von DHBW Heilbronn, Foto: Midjourney / Robert Mucha

In sieben Studiengängen begrüßte Prof. Dr. Nicole Graf, Rektorin der DHBW Heilbronn, zusammen mit ihrem Team aus Professor*innen und Mitarbeiter*innen die Studienanfänger*innen in der Aula auf dem Bildungscampus. „Heilbronn ist eine Stadt, die sich gerade neu erfindet: Der Bildungscampus ist das Epizentrum der Wissensstadt. Sie selbst können diese Entwicklung in den nächsten Jahren erleben und mitgestalten.“

Seit ihrer Gründung 2010 befindet sich die DHBW Heilbronn auf Wachstumskurs: „Das zeigt uns, dass wir mit unserem Studienangebot passgenau die Bedarfe der Wirtschaft abbilden. Konkret entwickeln wir gerade ein neues Studienangebot im Bereich personalisierte Ernährung“, so Rektorin Graf. „Im Gegensatz zu anderen Hochschulen, die den demografischen Wandel bei den Bewerberzahlen spüren, steigen unsere Studierendenzahlen.“ Insbesondere die digitalen und Informatikstudienangebote seien sowohl von den Unternehmen als auch den Bewerber*innen besonders stark nachgefragt. „Derzeit merken gerade die kleineren Unternehmen – wie auch die gesamte Wirtschaft in vielen anderen Ausbildungsbereichen – einen zunehmenden Mangel an guten Bewerbern“.

Umso wichtiger sei es, dass Heilbronn nicht nur als attraktiver Studienstandort bei den Bewerber*innen punktet, sondern sich auch durch eine hohe Qualität der Lehre auszeichnet. Das bestätigt auch das aktuelle CHE-Ranking der Hochschulen: „Auch bei der zweiten Teilnahme am bundesweiten Ranking des gemeinnützigen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) konnte die DHBW Heilbronn erneut Spitzenwerte erzielen. In diesem Jahr wurden die BWL-Studiengänge Food Management, Handel und Dienstleistungsmanagement von den Studierenden bewertet. Die drei Studienrichtungen erreichten in allen 11 Kriterien eine Bewertung von mindestens 4 von 5 Sternen.

Neuer Studiengang: BWL-Technical Management Wertstoffmanagement und Recycling

Auch für die ersten Studierenden des neuen Studienangebots BWL-Technical Management mit dem Schwerpunkt „Wertstoffmanagement und Recycling“ beginnt heute das Studium. „In diesem Studienangebot bilden wir Sie als Spezialist*innen für die Kreislaufwirtschaft aus“, so Graf. „Als Duale Hochschule ist es unser Auftrag neue Bedarfe der Wirtschaft studierbar zu machen. Das Thema Wertstoffmanagement und Recycling betrifft nahezu jede Branche und kann entscheidend zur Lösung von Problemen wie Umweltverschmutzung und Lieferengpässe beitragen.“

DHBW Heilbronn sehr beliebt bei Studierenden

In den Studiengängen BWL-Handel, BWL-Dienstleistungsmanagement, BWL-Food Management, Wirtschaftsinformatik und BWL-Technical Management beginnen heute die ersten Einführungsveranstaltungen, am Mittwoch starten die Studierenden mit ihrem straffen Vorlesungsplan. Louis Eichhorn, einer der ersten Studierenden im neuen Studiengang BWL-Technical Management, ist durch ein Praktikum in einer Sortieranlage für Leichtverpackungen auf den Geschmack gekommen: „Ich habe mich für den Studiengang Technical Management entschieden, da ich mich sehr für Anlagentechnik, verfahrenstechnische Optimierung sowie BWL interessiere.“ Anna-Sophie Anclais ist quer durch Deutschland von der Ostseeküste angereist und heute das erste Mal in Heilbronn. Sie freut sich besonders darauf, nach einem Jahr ehrenamtlicher Tätigkeit ins Studien- und Berufsleben zu starten.  

Heilbronn als dynamische Wissensstadt

Auch Harry Mergel, Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn, hieß die Studienanfänger*innen via Videobotschaft in Heilbronn willkommen. In seinem Grußwort appellierte an die Erstsemester, die Stadtentwicklung mitzugestalten und auf dem Weg zur Studentenstadt eine aktive Rolle zu spielen.

Auf dem Bildungscampus geht die Entwicklung rasant weiter: In den nächsten Jahren wird dieser über den Europaplatz hinweg wachsen und soll damit noch mehr zu einem Ort der Begegnung, Gemeinschaft und des Austauschs werden. Die Planung vereint dabei Wohn-, Büro-, Handels-, Gastronomie- und Freizeitflächen sowie Kitas und großzügige Grünflächen zur städtischen Naherholung.