TUM Campus Heilbronn: Was die vierte Exzellenzauszeichnung für den Standort bedeutet

Von Redaktion, Fotos: TUM Campus Heilbronn

Zum vierten Mal in Folge darf sich die Technische Universität München Exzellenzuniversität nennen. Keine andere technische Hochschule in Deutschland hat das bislang geschafft. Für den TUM Campus Heilbronn ist die Auszeichnung mehr als ein Gütesiegel aus der Ferne. Ein neues Exzellenzcluster hat direkt mit den Themen zu tun, die hier gelehrt werden.

Die Auszeichnung wurde vom Wissenschaftsrat, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Bundesforschungsministerium in Bonn vergeben. Die TUM stützt sich dabei auf sieben Exzellenzcluster, drei mehr als bisher. Vier bestehende Cluster zu Energiewandlung, Quantentechnologien, neurologischen Erkrankungen und der Entstehung des Universums wurden nach internationaler Begutachtung für weitere sieben Jahre bestätigt. Drei neue kamen hinzu, darunter das Cluster „TransforM“, das technologische Entwicklungen mit Fragen von Wirtschaft, Management und gesellschaftlicher Transformation verbindet.

Seit Herbst 2018 ist die renommierte Technische Universität München auf dem Bildungscampus Heilbronn vertreten und bietet ihren über 1000 Studierenden in fünf Studiengängen ein vielfältiges Angebot. 

Genau dort liegt der Bezug zu Heilbronn. Denn der TUM Campus auf dem Bildungscampus ist auf die Schnittstelle von Management, Digitalisierung und Unternehmertum ausgerichtet. Die Themen des Clusters TransforM spielen hier laut TUM eine zentrale Rolle.

Vizepräsident Sunyaev: regionale Verwurzelung und globale Offenheit

Ali Sunyaev, Vizepräsident des TUM Campus Heilbronn, ordnet die Auszeichnung in der Pressemitteilung ein: „TUM Campus Heilbronn verzahnt Management, Informatik und Innovation mit den aktuellen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft und lebt vor, wie eine starke regionale Verwurzelung mit globaler Offenheit verbunden und Brücken zwischen Forschung, Unternehmertum, Talenten und Gesellschaft gebaut werden.“

Prof. Ali Sunyaev, Vice President für den TUM Campus Heilbronn.

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann sagte laut Pressemitteilung: „Die TUM ist mehr als eine Exzellenzuniversität, sie ist eine Haltung.“ Bundesforschungsministerin Dorothee Bär gratulierte und bezeichnete die TUM als Vorreiterin mit herausragender Transferstärke und internationalem Renommee.

Was die TUM Agenda 2030+ vorsieht

Mit der neuen Strategie, der TUM Agenda 2030+, will die Universität laut eigener Darstellung ihre Rolle als Innovationsmotor schärfen. Die Agenda setzt auf vier Schwerpunkte: Talentförderung in Vielfalt, verantwortungsvolle Forschung und Innovation, Lösungen für globale gesellschaftliche Herausforderungen und operative Exzellenz. Die TUM versteht sich dabei als „Entrepreneurial University“, als unternehmerische Hochschule, die konventionelle Grenzen überschreiten will.

Für Heilbronn ist das keine abstrakte Strategie. Seit 2018 ist die TUM mit einem eigenen Campus auf dem Bildungscampus vertreten, gefördert durch die Dieter Schwarz Stiftung. Absolventinnen und Absolventen wie Florian Stupp, der mit seinem GovTech-Start-up Public Makers vom Handelsblatt ausgezeichnet wurde, zeigen, dass der Anspruch der TUM auch am Standort Heilbronn in der Praxis ankommt.

Dass eine Universität, die regelmäßig zu den besten der Welt gezählt wird, ihren vierten Exzellenztitel in Folge holt, ist für sich genommen bemerkenswert. Dass Heilbronn dabei nicht nur als Standort genannt wird, sondern über das Cluster TransforM inhaltlich eingebunden ist, macht den Unterschied.gen die Porträts, manchmal mit dem sichtbar einfachsten beginnt: einem Gesicht.

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