Ist Künstliche Intelligenz die Lösung für den Fachkräftemangel

Beim Zukunftsforum des Fraunhofer IAO in Heilbronn geht es um Zukunft der Arbeit. Diese Chancen bietet Künstliche Intelligenz für Verwaltungen und Behörden.

Von Simon Gajer, Foto: Ludmilla Parsyak | Fraunhofer IAO

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt. Auf Banken, Versicherungen, Softwareentwickler und Dienstleister, so eine Einschätzung zum Abschluss des zweitägigen Zukunftsforums des Fraunhofer IAO in Heilbronn, kämen Veränderungen zu.

KI werde zur Unterstützung für die “kreative Wissensarbeit”, sagte Dr. Maximilien Kintz, der beim Fraunhofer IAO das Team Angewandte Künstliche Intelligenz leitet. Auch in den Verwaltungen könnten sich Abläufe verändern. Beschleunigungen bei Verfahren erwartet Alexander Britz, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland.

So könnte KI beim Fachkräftemangel helfen

Deutschland erlebt einen Fachkräftemangel. Das trifft auch auf Verwaltungen und Behörden zu. Dort kommt erschwerend hinzu: Der öffentliche Sektor stehe vor einer Pensionierungswelle, sagte Alexander Britz. Bei der Tagung in der Experimenta sowie auf dem Bildungscampus führte er aus, dass KI hier unterstützend eingesetzt werden könne.

Anwendungen könnten umfassendere Dokumente zusammenfassen und aufbereiten. “Verfahren könnten beschleunigt werden”, sagte der Microsoft-Verantwortliche in Heilbronn beim Zukunftsforum, das in diesem Jahr unter dem Motto “Die Zukunft der Wertschöpfung braucht eine andere Arbeit” stand.

Wo die Künstliche Intelligenz die Arbeit erleichtern kann

“Wir müssen lernen, mit anderen Werkzeugen umzugehen”, sagte Simon Tschürtz, Geschäftsführer des Heilbronner Unternehmens 100 Worte Sprachanalyse. KI bietet seiner Ansicht nach eine Chance, die man ergreifen solle. Potenzial für den Einsatz sieht er in Branchen mit “hohem Automatisierungspotenzial”.

Mit freundlicher Genehmigung der Stimme Mediengruppe & der Heilronner Stimme