Heilbronner Architekturgespräche 2026: Fünf Abende über die Zukunft des Bauens

Von Redaktion, Visualisierung: IPAI/MVRDV, Foto: MVRDV

Seit mehr als 30 Jahren bringt die Vortragsreihe Heilbronner Architekturgespräche Fachleute und Interessierte zusammen, um über Baukultur zu diskutieren. 2026 geht es unter dem Titel „Meet together“ um Klimagerechtigkeit, sozialen Wohnungsbau und die Frage, wie ein KI-Campus mehr sein kann als ein Gewerbepark. Den Auftakt der Heilbronner Architekturgespräche 2026 macht das Rotterdamer Büro MVRDV – im IPAI.

Fünf Vorträge, fünf Orte, fünf sehr unterschiedliche Perspektiven auf die gebaute Umwelt. Die Heilbronner Architekturgespräche 2026 rücken unter dem Motto „Meet together“ die ökologischen und sozialen Herausforderungen in den Mittelpunkt, denen sich Architektur und Stadtplanung aktuell stellen müssen. Renommierte Büros aus Rotterdam, Bonn, Zürich, Aarhus und Berlin stellen dabei ihre Ansätze vor. Im Anschluss an jeden Vortrag gibt es eine offene Diskussion.

Besonderer Ort mit besonderer Atmosphäre im KI-Innovationspark IPAI, der sich aktuell im Bau befindet: das Kommunikationszentrum mit vorgelagerter Plaza. Visualisierung: IPAI/MVRDV

MVRDV eröffnet die Heilbronner Architekturgespräche im IPAI

Den Auftakt gestaltet Christine Sohar vom international bekannten Architekturbüro MVRDV aus Rotterdam. Das Büro hat 2023 den Wettbewerb für den IPAI Campus in Heilbronn gewonnen. Auf einer Fläche von rund 30 Hektar entsteht dort ein internationales Zentrum für Künstliche Intelligenz. Sohar spricht am 25. Februar um 19 Uhr im IPAI, Im Zukunftspark 11/13, zum Thema „Für zukunftsweisende Lösungen im urbanen Raum“. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was nötig ist, damit ein europäisches KI-Zentrum mehr wird als ein reiner Gewerbepark. Wer nicht vor Ort sein kann, nimmt per Livestream teil. Die Veranstaltung findet hybrid statt, der Eintritt ist frei. Allerdings ist eine Anmeldung erforderlich, da die Plätze vor Ort begrenzt sind. Alle Informationen dazu gibt es unter www.heilbronner-architekturgespraeche.de.

Mit Christine Sohar vom Büro MVRDV startet die Reihe Heilbronner Architekturgespräche ins neue Jahr. Bis November folgen vier weitere Termine. Foto: MVRDV

Von klimagerechter Landschaft bis zum Recht auf Weiternutzung

Nach dem Auftakt im IPAI folgen vier weitere Termine bis November. Am 22. April spricht Stephan Lenzen vom Bonner Büro RMP Stephan Lenzen in Bad Mergentheim über klimagerechte Landschaftsarchitektur. Am 17. Juni stellen Mathias Heinz und Marcel Jäggi von Pool Architekten aus Zürich ihren dialogorientierten Planungsansatz in Neckarsulm vor. Julian Weyer von C.F. Møller Architects aus Aarhus und Berlin widmet sich am 28. Oktober in der Innovationsfabrik 2.0 in Heilbronn dem sozialen Wert von Architektur. Den Abschluss bildet am 25. November Jonas Janke von b+ Prototypen aus Berlin, der in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall über das Recht auf Weiternutzung spricht. Alle Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr und finden hybrid statt. Die Architektenkammer Baden-Württemberg erkennt die Vorträge als Fortbildung an.

Die Heilbronner Architekturgespräche zählen seit mehr als drei Jahrzehnten zu den festen Größen der Baukultur in der Region. Das Gebäudemanagement der Stadt Heilbronn organisiert die Reihe. Unterstützt wird sie von der Architektenkammer Baden-Württemberg, dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, der IHK Heilbronn-Franken sowie den Städten Bad Mergentheim, Heilbronn, Neckarsulm und Schwäbisch Hall.

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