Future City Hackathon 2025: 120 Teilnehmer entwickeln Lösungen für das Heilbronn von morgen

Von Redaktion, Foto: Hochschule Heilbronn

An drei Tagen entstanden im Open Space Ideen für Stadtbegrünung und intelligente Netzanschlüsse. Die Hochschule Heilbronn und ihre Partner setzten auf Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Unternehmen und Verwaltung.

48 Stunden, neun Pitches, zwei Gewinnerteams. Der Future City Hackathon der Hochschule Heilbronn brachte Ende November 120 Teilnehmende im Open Space Heilbronn zusammen – Studierende, Entwickler, Kreative, die gemeinsam an Lösungen für die Stadt der Zukunft arbeiteten.

Die Hochschule Heilbronn (HHN) hatte gemeinsam mit Partnern eingeladen: der 42 Heilbronn, der Stadt Heilbronn, dem Fraunhofer IAO, dem Ferdinand-Steinbeis-Institut sowie Unternehmen aus der Region – darunter die Heilbronner Versorgungs GmbH (HNVG), die NHF Netzgesellschaft Heilbronn-Franken, PreZero und Schwarz Digits.

Nachhaltigkeit, Vernetzung, Künstliche Intelligenz

Die thematische Klammer bildete laut HHN-Mitteilung die „Future City“. Nachhaltigkeit, Vernetzung und Künstliche Intelligenz spielen eine immer größere Rolle in der Stadtplanung und -entwicklung – der Hackathon sollte diese Themen greifbar machen. Bürgermeister Andreas Ringle und Professor Raoul Daniel Zöllner, Prorektor Forschung, Transfer und Innovation an der Hochschule Heilbronn, eröffneten die Veranstaltung. Nach der Vorstellung der Challenges starteten die Teilnehmenden in die Team- und Aufgabenauswahl.

Bäume für die Innenstadt

Den Preis für die beste Implementierung erhielt das Team „Hidden Tree“ – bestehend aus Elena Kulichkova, Tamas Tokesi, Ludovic de Kruijff, Imad Faoussi und Moritz Diepgen. Sie präsentierten laut HHN-Mitteilung eine App mit einer Karte, die potenzielle Plätze für die Bepflanzung von Bäumen in der Innenstadt identifiziert. Ziel: langfristige Maßnahmen wie das Entsiegeln und Begrünen von Flächen anstoßen, um der extremen Hitze entgegenzuwirken.

Intelligente Planung für Netzanschlüsse

Die beste Lösung insgesamt entwickelte das Team „42+6″ – Alex Anokhin, Seyed Ali Sanei, Mohamad Mansuri, Sasan Zanjani, Carla Junger Heyde und Kira Ruseva. Sie präsentierten laut Mitteilung ein Anfragemodell für Netzanschlüsse, etwa für Photovoltaik-Anlagen und Speicher. Kundinnen und Kunden sollen sich damit vorab informieren können, um mögliche Umsetzungen besser zu planen.

Beide Gewinnerteams erhielten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung

Die Jury setzte sich zusammen aus Dr. Julia Hufnagel (Stadt Heilbronn), Walter Wolf (Schwarz IT), Thomas Bornheim (Arkadia), Peter Hartmann (PreZero), Dr. Tomasz Okraszewski (NHF Netzgesellschaft Heilbronn-Franken), Dr. Janika Kutz (Fraunhofer IAO) und Professor Thomas Fankhauser (Hochschule Heilbronn).

Verbindung zum European Green Capital Award

Heilbronn trägt seit 2024 den Titel „European Green Capital 2027″ – die Stadt bereitet sich auf das Jahr als europäische Umwelthauptstadt vor. Der Future City Hackathon fügt sich laut HHN-Mitteilung in diesen Kontext ein: Die entwickelten Ideen tragen nicht nur zur Stadt von morgen bei, sondern stärken auch Heilbronns Profil im Rahmen des European Green Capital Award.

Der Hackathon setze laut Hochschule ein Zeichen dafür, dass ökologische Verantwortung und technologische Exzellenz für eine nachhaltige Zukunft zusammengehören – und partizipativ gedacht werden müssen.

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