Von Redaktion, Foto: DHBW Heilbronn
Am Montag begann für 180 Studierende die Theoriephase an der DHBW Heilbronn. Sie hatten bereits eine dreimonatige Praxisphase bei ihrem Partnerunternehmen absolviert. Für Mihailo Vasovic waren das drei intensive Monate. Als Quereinsteiger in der Weinbranche kam der Herbst zur rechten Zeit.
Maximilian Schock ist 25, Emma Hahn 19, Mihailo Vasovic 22. Alle drei studieren Wein, Technologie, Management. Noch vor der offiziellen Begrüßung in der Aula tauschten sie erste Erfahrungen aus der Praxisphase aus. In der Weinbranche ist der Herbst sehr arbeitsintensiv. Vasovic reflektierte die ersten Monate bei seinem Dualen Partner, der Genossenschaftskellerei Heilbronn: »Als Quereinsteiger kam viel Neues auf mich zu, aber ich habe in den letzten Monaten alle Prozesse durchlaufen können und viel Unterstützung von meinen Kollegen erhalten.«

180 der insgesamt 575 Erstsemester begannen am Montag ihre Theoriephase an der DHBW Heilbronn. Prorektor Prof. Dr. Tomás Bayón begrüßte gemeinsam mit der Studierendenvertretung die Erstsemester der Studiengänge BWL-Handel, BWL-Food Management und Wein, Technologie, Management in der Aula des Bildungscampus.
Vom Epizentrum für Bildung und KI
Prof. Dr. Nicole Graf, Rektorin der DHBW Heilbronn, ist sich sicher, dass die Studierenden am richtigen Ort sind, um zu wachsen: »Das duale Studienmodell bietet eine einzigartige Qualifizierung für die Herausforderungen der Wirtschaft. Es ist erfreulich zu sehen, dass die Unternehmen auch angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage in die Bildung ihrer Nachwuchskräfte investieren.« Heilbronn habe sich von der grauen Industriestadt zum »Epizentrum« für Bildung und Künstliche Intelligenz entwickelt und biete für Studierende einzigartige Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Mit dem Studium Generale, Exkursionen, Integrationsseminaren oder später auch im Auslandssemester wolle die DHBW Heilbronn ihren Studierenden Einblicke über den Tellerrand des eigenen Studiums hinaus ermöglichen.
»Als DHBW Heilbronn verstehen wir uns als serviceorientierte Hochschule. Sie sind uns wichtig«, ergänzt Prorektor und Fakultätsdekan Prof. Dr. Tomás Bayón. Gemeinsam mit Rektorin Graf hat er den Wunsch, dass sich die Studierenden über den eigenen Kurs hinweg vernetzen: mit den anderen Studiengängen, Hochschulen und den Forschungseinrichtungen am Bildungscampus. »Ihr dualer Partner ist ihr erstes professionelles Netzwerk«, verdeutlichte Rektorin Nicole Graf.
Wohnungen teilen, Kosten sparen
Die beiden Sprecher der Studierendenvertretung (StuV) der DHBW Heilbronn, Malte Kolb und Elis Tuncali, riefen die Erstsemester zum Engagement in der StuV auf. Darüber hinaus gaben sie einen kurzen Einblick ins Studentenleben in Heilbronn und in die Aktivitäten des Green Office. Nach der Begrüßung in der Aula am Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung und in den Studiengängen lernten die Erstsemester ihre neue Studienheimat bei einer Stadtführung kennen.
Der zeitversetzte Studienstart an der DHBW Heilbronn bietet gleich mehrere Vorteile: Da die Studierenden im dreimonatigen Wechsel an der DHBW Heilbronn studieren und in Unternehmen tätig sind, können sich zwei Studierende eine Wohnung teilen und dadurch Mietkosten einsparen. Ein weiterer Vorteil: Die Infrastruktur auf dem Bildungscampus, wie etwa die Bibliothek und die Mensa, wird gleichmäßiger genutzt und damit Wartezeiten reduziert. Auch die Partnerunternehmen profitieren: Durch die zeitversetzte Semestertaktung sind immer Studierende im Unternehmen vor Ort.